Häusliche Pflege
Trotz Krankheit zu Hause versorgt werden – das wünschen sich viele Menschen. Bereits jetzt werden in Deutschland über eine Million Menschen zu Hause betreut, Tendenz stark steigend. Hilfsbedürftigkeit, die alle Selbständigkeit in Frage stellt und Angehörige an die Grenze ihrer Belastbarkeit bringt, betrifft immer mehr Menschen. Oftmals bleibt nur die stationäre Aufnahme in Klinik oder Pflegeheim. Der Bedarf an Alternativen ist groß, nicht nur aus ethischer, sondern auch aus gesundheits-ökonomischer Sicht.
Ess- und Trinkhilfen
Es gibt verschiedene Arten von Ess- und Trinkhilfen, die je nach Bedarf des Einzelnen eingesetzt werden können. Einige Beispiele sind:
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Esslernhilfen: Diese Hilfsmittel können dazu beitragen, die Fähigkeit zum Kauen und Schlucken von Nahrungsmitteln zu verbessern. Dazu gehören zum Beispiel spezielle Löffel oder Gabeln, die eine leichtere Handhabung ermöglichen, oder Nahrungsmittel mit speziellen Texturen, die leichter zu kauen und zu schlucken sind.
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Trinkhilfen: Diese Hilfsmittel können dazu beitragen, das Trinken von Flüssigkeiten zu erleichtern. Dazu gehören zum Beispiel Trinkhalme mit speziellen Ventilen, die das Verschlucken von Flüssigkeiten verhindern, oder Trinkbecher mit speziellen Griffen oder Becheraufsätzen, die das Trinken erleichtern.
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Spezielle Geschirre: Diese können dazu beitragen, dass Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit oder Koordination einfacher und sicherer essen und trinken können. Dazu gehören zum Beispiel spezielle Teller mit erhöhtem Rand oder Tassen mit rutschfesten Boden.
Hausnotruf
Ein Hausnotruf kann älteren oder behinderten Menschen helfen, länger selbstständig in ihrer eigenen Wohnung oder ihrem eigenen Haus zu leben, indem sie eine schnelle Reaktionszeit im Notfall gewährleisten und ihnen ein Gefühl von Sicherheit und Unabhängigkeit geben. Das System kann auch für Angehörige oder Pflegekräfte hilfreich sein, die sich um die betroffene Person kümmern, da es ihnen die Gewissheit gibt, dass im Notfall schnell Hilfe verfügbar ist.
Es gibt verschiedene Arten von Halsbandagen, je nachdem, welche spezifischen Bedürfnisse des Patienten erfüllt werden müssen. Einige Halsbandagen sind eher steif und bieten eine maximale Stabilisierung, während andere weicher und flexibler sind, um eine größere Beweglichkeit zu ermöglichen. Einige Halsbandagen haben zusätzliche Funktionen wie eine Kinnstütze oder eine gepolsterte Rückenplatte, um noch mehr Stabilität und Komfort zu bieten.
Bett- bzw. Matratzenschutz
Der Einsatz von Bett- oder Matratzenschutz kann aus verschiedenen Gründen notwendig sein. Zum Beispiel kann es notwendig sein, eine Matratze oder ein Bett vor dem Eindringen von Flüssigkeiten oder Schmutzpartikeln zu schützen, um die Lebensdauer des Bettes zu verlängern oder um das Risiko einer Schimmelbildung zu verringern. Bett- oder Matratzenschutz kann auch notwendig sein, um das Risiko einer Übertragung von Krankheiten oder Infektionen durch Flüssigkeiten zu verringern, insbesondere in Situationen, in denen eine Person Inkontinenzprobleme hat.
Es gibt verschiedene Arten von Bett- oder Matratzenschutz, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Person zugeschnitten sein sollten. Zum Beispiel gibt es wasserdichte Matratzenschoner, die helfen, die Matratze vor Flüssigkeiten zu schützen, aber auch spezielle Inkontinenzauflagen, die zusätzlich Flüssigkeit aufnehmen und damit den Komfort des Nutzers verbessern können. Auch Bezüge, die speziell gegen Allergene wie Milben oder Schimmelsporen wirken, sind erhältlich.

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